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Trainingszeit:
Dienstags 19.30 – 21.30

Trainer:
Harald Demange

Spielberichte:

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Verbandsliga Staffel 2 – Saison 17/18

  • HSV Apolda III – ESV Lok Meiningen   22 : 32 (10:13)

    Hausaufgaben erledigt und Weihnachtsgeschenk selber gemacht

    In einer schmucken neuen Halle trafen die Lok-Männer auf einen starken Gegner, der nach Einschätzung von Trainer Demange die dritte Kraft in der Staffel ist (nach Suhl/Goldl. und ESV).
    Der Anfang verlief wieder zäh. Nervosität herrschte bei den Gästen vor. Die Abwehr stand noch ungeordnet und Apolda spielte sofort volle Pulle. Den starken Kreisspielern des HV gelangen Durchmärsche durch die Lok-Abwehr. Gegen die freien Würfe hatte Robin Barth, der bei Lok begann, kaum Abwehrchancen. Lok lag mehrfach mit vier Treffern zurück (13./8:4). Trainer Demange wechselte den Torwart, Rene Menschner im Lok Tor gab seinen Vorderleuten durch mehrere gute Paraden wieder Stabilität und Sicherheit. Aus dieser Abwehr trug Lok nun die Angriffe ruhig und konzentriert, aber trotzdem mit viel Tempo nach vorne. Ab der 15.Minute lief die Lok mit Volldampf.  Mike Pfeiffer avancierte zum Lokführer und traf per Strafwurf zum 8:6(15.). Der Gastgeber war verunsichert und machte Fehler. Den ersten davon nutzte wieder Pfeiffer zum Anschlusstreffer (17.). In den folgenden zehn Minuten konnte Apolda keinen Treffer im Lok-Tor unterbringen. Thomas Weger gelang der Ausgleich zum 8:8 fast von der linken Torauslinie (18.). Lok war jetzt spielerisch überlegen.  In der 24.Minute gelang dem HV der nächste Treffer zum 9:10. Lok hatte die Partie gedreht.  Apolda gab sich aber keineswegs so einfach geschlagen, kämpfte unverdrossen weiter und hielt bis zur Pause den Abstand in Grenzen. Auch nach dem Wiederbeginn zeigte der Gastgeber eine starke Leistung. Die Partie war keineswegs schon entschieden. Vor allem die beiden starken Rückraumschützen konnten die Lok-Abwehr + Torwart mehrfach überwinden. Auch in der HV-Abwehr wurde ordentlich zugefasst, so dass der starke linkshändige Rückraumschütze Jens Richter in der 43.Minute seine dritte Zeitstrafe nach einem Foul an einem Lok-Spieler antreten musste. Er war damit raus aus dem Geschehen und die Angriffsmaschinerie der Gastgeber geschwächt.  Lok drehte in Überzahl jetzt richtig auf, konnte im weiteren Verlauf auf 16:22 (47.) davon ziehen und war jetzt endlich auf die Siegerstraße eingebogen.  Ein potentieller Kandidat für die Tabellenspitze wurde am Ende recht deutlich geschlagen. Platz eins der Tabelle wurde gefestigt und wird mit ins neue Jahr genommen. Dem Schieri-Paar konnte man eine gute Leistung bescheinigen. Sie brachten die Partie ohne Probleme und mit viel Routine über die Zeit.

    Fazit des Trainers: Wir haben einen sehr starken Gegner geschlagen; am Anfang stand die Abwehr noch nicht gut; Apolda hat Druck gemacht, damit hatten wir Probleme; meine Mannschaft hat aber die Ruhe behalten und über eine gute Abwehr Apolda zu Fehlern gezwungen.
    Ganz toll war, dass die Truppe mit Kopf gespielt hat und nicht nervös geworden ist; Philipp Mirau hat wichtige Tore in einer kritischen Phase erzielt; bin rundum zufrieden, vor allem mit einer saustarken Abwehr; Rene hat eine starke Leistung gezeigt; wir hatten hinten raus die bessere Physis.

    Statistik: Robin Barth, Rene Menschner  (Tor), Jan Schulz, Jan Unger 1, Patrick Engelmann 1, Christian Oelke 1 , Tino Reukauf 1 , Philipp Kromski 1,  Christian Ludwig 4 , Mike Pfeiffer 12/5 , Thomas Weger 2, Fabian Weichold , Tim Schulz 4, Philipp Mirau 5

    7m:  HV  4/2      ESV  5/5
    2 Min.: HV  6 + 1 rK (3×2 Min)     ESV  4
    Schieri: Fritz Heinze / Steckert     Kahla/Kranichfeld
    Zuschauer : 25

  • SG Handball Illmenau II – ESV Lok Meiningen 25:33 (13:17)

    Am Anfang zäh, dann wie geschmiert lief es bei Lok

    Ein weiter Schritt auf das Saisonziel hin wurde getan. Zu Beginn sah es allerdings nicht so gut aus. Das Lok-Team war noch etwas unsortiert, dafür aber der Gastgeber umso wilder auf Tore Jagd. Die SG-Angreifer wirbelten die Gästeabwehr durcheinander und kamen zu einigen freien Würfen, gegen die Robin Barth im Lok-Tor nicht viel ausrichten konnte. Die Lok-Spieler griffen zunächst die angreifenden Spieler zu zaghaft an. Auch gab es einige unnötige Ballverluste. Es war jetzt ein Spiel von gleichwertigen Gegnern. In die Torschützenliste trug sich bis zum 3:3 (7.) nur Christian Ludwig ein, davon zwei Strafwürfe. In der 8.Minute meldete sich dann Tim Schulz mit einem Kracher unter die Latte als Tore Werfer an. Bis zur 13.Minute war immer noch Sand im Getriebe der Lok, obwohl beide Mannschaften das Tempo stetig erhöhten. Nach einem verworfenen Strafwurf von Chr.Ludwig nahm Trainer Harald Demange die erste Auszeit. Danach lief es besser. Ein Konter von Ilmenau konnte abrupt unterbrochen werden indem der Ball abgefangen wurde. Die Kurzfassung dazu lautete: Konter Ilmenau – Ball weg – auf Chr.Ludw. = Tor .
    In der zwölften Minute kam Lok-Torhüter Denny Otto nach längerer Verletzungspause zurück in sein „Wohnzimmer“. Mit mehreren tollen Paraden meldete er sich wieder an. -Denny is back- lautete seine Devise. Die Lok-Spieler waren jetzt drin im Spiel. Die Gastgeber hielten zwar nach wie vor dagegen, konnten aber das jetzt sehr bewegliche und hochkonzentriert arbeitende Abwehrbollwerk der Gäste nicht mehr so einfach überwinden. Alle Lok-Spieler waren ein gebunden in den Angriff. War ein Ball abgefangen, wurde dieser sofort per Konter auf die Reise in Richtung SG-Tor geschickt. Abnehmer waren Stefan Roßt, der von rechts außen traf oder Patrick Engelmann, ab durch die Mitte oder auch Tim Schulz, den kaum einer auf seinem Reiseweg stoppen konnte. Lok hatte auf Volldampf aufgedreht. In der 25.Minute führten die Gäste mit 12:13. D.Otto ließ bis zur Pause nur noch einen Treffer zu. Lok konnte davon noch vier erzielen. In der zweiten Halbzeit lief es genauso weiter. Jetzt hatte der Lok-Trainer Thomas Weger eingewechselt, der sofort anzeigte, dass er Nachhole Bedarf im Tore werfen hatte. Auf dem Bierdeckel tanzte er seinen Gegner mehrfach aus. Die Lok war nun nicht mehr aufzuhalten auf dem Weg zur Abholung der zwei Punkte. Mit einer super tollen Abwehrleistung wurde der Gastgeber jetzt gut in Schach gehalten. Ilmenau versuchte weiter mit- und dagegen zu halten. Das Schieri Paar aus Weimar zeigte sich voll auf der Höhe der Dinge, hatten das Spiel im Griff und brachte es unaufgeregt über die Bühne.

    Fazit des Trainers: am Anfang waren wir nicht konsequent genug, dadurch wurden einige Fehler produziert, die ersten 15 Minuten waren ausgeglichen, dann agierte die Abwehr besser. Als wir von dem Gegner zu einem 4:2-System gezwungen wurden spielten vor allem die jungen Spieler mit Druck und mutigen Aktionen. Patrick Engelmann hat ein ganz starkes Spiel gemacht. Es gab kleinere Phasen mit Unkonzentriertheiten; in der Summe war die Leistung der Mannschaft mehr als zufriedenstellend; beide Torhüter sehr gut gehalten, die Arbeit von Rene Menschner und Holger Volkmar zahlt sich aus.

    Statistik: Robin Barth, Denny Otto (Tor), Patrick Engelmann 4, Christian Oelke 1, Tino Reukauf 1, Philipp Kromski 1, Christian Ludwig 10, Stefan Roßt 4/1, Thomas Weger 5, Fabian Weichold 1, Tim Schulz 6/1, Philipp Mirau

    7m: SGH II 3/0  ESV 4/4
    2 Min: SGH II 2  ESV 2
    Schieri: Angelo Heimbrüge/Sportfreund Brenneke (Weimar)
    Zuschauer: 38

     

  • ESV Lok Meiningen – SG Motor Arnstadt/Plaue II 37:22 (18:10)

    Nahtlos angeknüpft

    Die Männer des ESV Lok befinden sich weiter auf Kurs Richtung Aufstieg. Am Anfang taten sich die Jungs noch schwer, da die Gäste die Lok-Abwehr durcheinander brachte, so dass Torhüter Robin Barth wenig Chancen, den Treffer zu verhindern. Nach 10 Minuten nahm Trainer Demange eine Auszeit und richtete seine Truppe neu aus. Das Geschehen wogte dann minutenlang hin und her ehe Lok ins Rollen kam und mit zunehmender Spielzeit im besser und treffsicherer wurde. Tim Schulz und Philipp Kromski erzielten nach tollen Zuspielen von R.Barth sehenswerte Treffer. Auch Christian Ludwig war kaum zu bremsen, wenn die Zuspiele von Regisseur Mike Pfeifer oder einem anderen Mitspieler Punktgenau kamen. Der Lok-Trainer wechselte vor der Pause Thomas Weger ein, ein Talent aus den eigenen Reihen. Er lehrte den Abwehrspielern das Fürchten und tanzte die mehrmals auf dem Bierdeckel aus. Auch für die zweite Halbzeit hatte sich Lok einiges vorgenommen. Mit einer Tempoverschärfung wurden die schwächer werdenden Gäste vom Platz gefegt. Der Trainer lobte seine Jungs, die trotz des schwächer werdenden Gegners ihr Spiel durchzogen. Vor allem freute er sich über die gute Leistung des nach längerer Pause zurück gekehrten Marcus Buchau und die Leistung der jungen Spieler. Auch über eine weitere Leistungssteigerung seiner Torleute freute sich der Trainer.

    Statistik: Robin Barth, Denny Otto, Rene Menschner (Tor), Marcus Buchau 2, Christian Oelke 2, Tino Reukauf, Philipp Kromski 3, Christian Ludwig 11/1, Mike Pfeiffer 6/3, Stefan Roßt 1, Thomas Weger 5, Fabian Weichold 1, Tim Schulz 5, Philipp Mirau 1
    7m: ESV 6/4   SG 5/3
    2 Min: ESV 5   SG 3
    Schieri: Meier/Wolf Coburg/Rödenthal
    Zuschauer: 55

  • SG Handball Illmenau II – ESV Lok Meiningen 25:33 (13:17)

    Am Anfang zäh, dann wie geschmiert lief es bei Lok

    Ein weiter Schritt auf das Saisonziel hin wurde getan. Zu Beginn sah es allerdings nicht so gut aus. Das Lok-Team war noch etwas unsortiert, dafür aber der Gastgeber umso wilder auf Tore Jagd. Die SG-Angreifer wirbelten die Gästeabwehr durcheinander und kamen zu einigen freien Würfen, gegen die Robin Barth im Lok-Tor nicht viel ausrichten konnte. Die Lok-Spieler griffen zunächst die angreifenden Spieler zu zaghaft an. Auch gab es einige unnötige Ballverluste. Es war jetzt ein Spiel von gleichwertigen Gegnern. In die Torschützenliste trug sich bis zum 3:3 (7.) nur Christian Ludwig ein, davon zwei Strafwürfe. In der 8.Minute meldete sich dann Tim Schulz mit einem Kracher unter die Latte als Tore Werfer an. Bis zur 13.Minute war immer noch Sand im Getriebe der Lok, obwohl beide Mannschaften das Tempo stetig erhöhten. Nach einem verworfenen Strafwurf von Chr.Ludwig nahm Trainer Harald Demange die erste Auszeit. Danach lief es besser. Ein Konter von Ilmenau konnte abrupt unterbrochen werden indem der Ball abgefangen wurde. Die Kurzfassung dazu lautete: Konter Ilmenau – Ball weg – auf Chr.Ludw. = Tor .
    In der zwölften Minute kam Lok-Torhüter Denny Otto nach längerer Verletzungspause zurück in sein „Wohnzimmer“. Mit mehreren tollen Paraden meldete er sich wieder an. -Denny is back- lautete seine Devise. Die Lok-Spieler waren jetzt drin im Spiel. Die Gastgeber hielten zwar nach wie vor dagegen, konnten aber das jetzt sehr bewegliche und hochkonzentriert arbeitende Abwehrbollwerk der Gäste nicht mehr so einfach überwinden. Alle Lok-Spieler waren ein gebunden in den Angriff. War ein Ball abgefangen, wurde dieser sofort per Konter auf die Reise in Richtung SG-Tor geschickt. Abnehmer waren Stefan Roßt, der von rechts außen traf oder Patrick Engelmann, ab durch die Mitte oder auch Tim Schulz, den kaum einer auf seinem Reiseweg stoppen konnte. Lok hatte auf Volldampf aufgedreht. In der 25.Minute führten die Gäste mit 12:13. D.Otto ließ bis zur Pause nur noch einen Treffer zu. Lok konnte davon noch vier erzielen. In der zweiten Halbzeit lief es genauso weiter. Jetzt hatte der Lok-Trainer Thomas Weger eingewechselt, der sofort anzeigte, dass er Nachhole Bedarf im Tore werfen hatte. Auf dem Bierdeckel tanzte er seinen Gegner mehrfach aus. Die Lok war nun nicht mehr aufzuhalten auf dem Weg zur Abholung der zwei Punkte. Mit einer super tollen Abwehrleistung wurde der Gastgeber jetzt gut in Schach gehalten. Ilmenau versuchte weiter mit- und dagegen zu halten. Das Schieri Paar aus Weimar zeigte sich voll auf der Höhe der Dinge, hatten das Spiel im Griff und brachte es unaufgeregt über die Bühne.

    Fazit des Trainers: am Anfang waren wir nicht konsequent genug, dadurch wurden einige Fehler produziert, die ersten 15 Minuten waren ausgeglichen, dann agierte die Abwehr besser. Als wir von dem Gegner zu einem 4:2-System gezwungen wurden spielten vor allem die jungen Spieler mit Druck und mutigen Aktionen. Patrick Engelmann hat ein ganz starkes Spiel gemacht. Es gab kleinere Phasen mit Unkonzentriertheiten; in der Summe war die Leistung der Mannschaft mehr als zufriedenstellend; beide Torhüter sehr gut gehalten, die Arbeit von Rene Menschner und Holger Volkmar zahlt sich aus.

    Statistik: Robin Barth, Denny Otto (Tor), Patrick Engelmann 4, Christian Oelke 1, Tino Reukauf 1, Philipp Kromski 1, Christian Ludwig 10, Stefan Roßt 4/1, Thomas Weger 5, Fabian Weichold 1, Tim Schulz 6/1, Philipp Mirau

    7m: SGH II 3/0  ESV 4/4
    2 Min: SGH II 2  ESV 2
    Schieri: Angelo Heimbrüge/Sportfreund Brenneke (Weimar)
    Zuschauer: 38

     

  • HSG Suhl/Goldlauter II  –  ESV Lok Meiningen    26 : 26 (10:8)

    Auf Augenhöhe….
    begegneten sich zwei Mannschaften, die in einem spannenden Handballspiel die zahlreichen Zuschauer im wahrsten Sinne des Wortes bis zur letzten Sekunde in Atem hielten. Beim Spielstand von 26:25 gaben die sehr guten Schieris den fälligen Strafwurf für Lok. Die Uhr zeigte 59:59.
    Davor lagen fast 60 Minuten Handball vom Feinsten. Der Gastgeber hatte sein spielstärkstes Team aufgeboten, was beweist, dass der Gegner sehr ernst genommen wurde und dass man unbedingt gewinnen wollte. Mehrere ehemalige Oberliga Spieler (die im Vorjahr noch in der OL tätig waren)  standen im Aufgebot.  Für Trainer Harald Demange und seine Mannen war auch vorher klar, dass es das bisher schwerste Spiel für Lok werden würde. Hochmotiviert ging der Aufsteiger die Sache an. In den ersten Minuten zeigten die routinierten HSG-Spieler ihr Können und führte nach 3 Minuten 2:0. Die Lok-Spieler mussten sich noch sortieren und die Nerven in den Griff bekommen, was aber zusehends gelang. Die Abwehr agierte immer beweglicher, und der Ball führende Spieler wurde attackiert. Zu viele Abspielfehler verursachten aber immer wieder Ball Verluste, die von den Gastgebern natürlich gnadenlos ausgenutzt wurden. Auch mit dem oft grenzwertig körperlich harten Spiel der HSG-Spieler mussten sich die Lok-Spieler erst „anfreunden“. Mit zunehmender Spieldauer hielten die Gäste immer besser dagegen und zwangen die Spielgemeinschaft auch zu Fehlern. Der Spielstand nach 30 Minuten beweist auch, dass für die Angriffe viel mehr Zeit benötigt wurde, dass etliche Chancen auf beiden Seiten vergeben wurden und dass die Torhüter auf beiden Seiten viele gute Möglichkeiten verhinderten. In der Pause wandte der Lok Trainer noch einmal all seine Motivationskünste an und brachte seine Spieler auf Linie.
    Das Spiel wurde noch intensiver, schneller und körperbetonter von beiden Seiten. Jetzt waren auch die Lok-Spieler voll dabei. Zunächst versuchte sich der Gastgeber abzusetzen und führte in der 37.Minute mit 13:9. Gegen zwei Treffer vom wurfgewaltigen Christian Görner (7 Tore)  hatte der Lok-Torhüter keine Chance. (Der genannte Spieler war aber auch der Spieler, der nach der dritten Zeitstrafe (56.) zuschauen musste.) Danach begann Lok mit der Aufholjagd zu der Robin Barth (Lok) geblasen hatte. Zweimal hielt er bravourös Wurf und Nachwurf des Suhler Spielers. Jetzt war Lok voll auf Augenhöhe mit dem Favoriten. Auch hier wurden jetzt öfter Abspielfehler  produziert von denen die Gäste profitieren konnten. In der 39. Und 40. Minute erzielte Jan Schulz zwei Treffer in Folge, obwohl er sehr hart attackiert wurde. Auch das zeigte, dass die Gäste nun endgültig jeden Respekt abgelegt hatten. Beim Spielstand von 14:13 und zwei ungenauen Abspielen (Lok) nahm Demange die Auszeit. Danach schaffte die HSG zwar noch das 15:13, dann aber folgten Treffer von Tino Reukauf, Philipp Kromski und Mike Pfeiffer (7 Meter) zum Ausgleich (15:15). Jetzt war auch dem letzten Zuschauer in der Halle klar, dass der Spielausgang völlig offen war. Die Gastgeber bemühten sich redlich um Verhinderung der Meininger Führung, was auch zu Zeitstrafen führte, konnte aber dann in der 56. Minute die Führung (23:24) durch M.Pfeiffer per Strafwurf  nicht mehr verhindern. Nach einem groben Foul an Ph.Kromski bekam der bereits erwähnte Chr.Görner die 3.Zeitstrafe. Die letzten Minuten waren dann nichts mehr für Herzkranke. In der 59.Minute schaffte Jiri Jicha die 26:25-Führung für die HSG. Lok war in Ballbesitz und versuchte in den verbliebenen Sekunden das Streitobjekt noch im Suhler Tor unterzubringen. Das konnten die Gastgeber nur auf Kosten einen Strafwurfes verhindern. Stand der Spielzeit 59:59. M.Pfeiffer trat an, holte zum Wurf aus – es erfolgte die Schlusssirene – Abpfiff, aber der Wurf musste noch ausgeführt werden. Pfeiffer bewies Nervenstärke und verwandelte zum 26:26. Abpfiff.

    Fazit des Trainers: es war das erwartet schwere Spiel; die HSG ist mit vollem Ballett angetreten und wollte gewinnen; Lok hält voll dagegen; für mich war dieses Spiel wieder ein kleiner Schritt nach vorne. In der Endphase haben wir alles besser gemacht. In Drucksituationen war unsere Fehlerquote hoch. Die Punkteteilung war gerecht. Unseren beiden Torhüter waren sehr stark. Robin hat wieder einen Schritt nach vorne gemacht. Die Schieris haben gut gepfiffen, unauffällig und unaufgeregt die Partie geleitet.

    Statistik: Robin Barth, Denny Otto, Rene Menschner  (Tor), Jan Schulz 5, Christian Oelke , Tino Reukauf 1, Philipp Kromski 2,  Christian Ludwig 7, Mike Pfeiffer 6/3,  Stefan Roßt, Thomas Weger , Fabian Weichold, Tim Schulz 5

    7m:  HSG II  3/3   ESV  3/3
    2 Min.: HSG II   6 + rK (3.Zeitstr.)   ESV  1
    Schieri: Mario Beyer/ Christian Wagner   Könitz/Könitz
    Zuschauer : 62

  • HSV Weimar II  –  ESV Lok Meiningen      17 : 32 (9:13)

    Nahtlos angeknüpft 

    Von der ersten Minute an war klar, dass es auch diesmal kein Zuckerlecken werden würde. Die Heimmannschaft ging von Beginn an sehr engagiert und rustikal zu Werke. Die Angreifer wurden sofort massiv attackiert und „bearbeitet“. Durch so eine Attacke verletzte sich Tim Schulz bereits in der 5.Minute und musste mit einer Fingerverletzung in Krankenhaus gebracht werden. Das Lok-Team musste diesen Schock erst verdauen. Die Gastgeber nutzten die Unsicherheiten des ESV zu einer 7:3-Führung in der 12.Minute. Die Schieris verteilten nun Zeitstrafen und beruhigten so die ganze Situation. Lok wechselte den Torhüter. Für Robin Barth kam Rene Menschner, der mit einigen guten Paraden den HSV-Spielern etwas den Wind aus den Segeln nahm. Auch seine Vorderleute fanden nun immer besser ins Spiel und erarbeiteten sich viele gute Möglichkeiten, die fast alle genutzt werden konnten. Sehenswerte Treffer von allen Positionen  brachte Lok schnell auf die Siegerstraße. Auch eine starke Abwehrleistung trug dazu bei. Da Mike Pfeiffer diesmal nicht Regie führen konnte (Frauenspiel in Stadtroda) übernahm Christian Ludwig diese Aufgabe und erfüllte diese Aufgabe sehr gut. Auf der Position von Tim Schulz  spielte Thomas Weger, der ebenfalls eine bravouröse Leistung ablieferte. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten funktionierte das Lok-Team und zeigte mannschaftliche Geschlossenheit. In der zweiten Halbzeit lief es immer besser. Durch die engagierte Abwehrleistung wurde der Ball oft erobert und per Konter in Treffer umgemünzt.

    Fazit des Betreuers Thomas Roßt : Spielweise war eine Fortführung des ersten Spiels, junge Spieler haben Verantwortung übernommen, Christian Ludwig hat gut geführt, Torwartleistungen der beiden Torhüter sehr gut.

    Statistik: Robin Barth, Rene Menschner  (Tor), Patrick Engelmann , Christian Oelke 3, Tino Reukauf  , Christian Ludwig 11/6, Stefan Roßt 2/2 Thomas Weger 3 , Tim Schulz,  Philipp Mirau  1, Jan Schulz 12/1

    7m:  HSV  7/2   ESV  12/8
    2 Min.: HSV  5   ESV     3
    Schieri: Arnold / Kunze    MHL / MHL
    Zuschauer : 10

  • ESV Lok Meiningen  – Sonneberger HV II            30 : 24 (17:13)

    Ein Auftakt nach Maß

    Das erste Spiel in der höheren Spielklasse haben die Männer des ESV Lok mit Bravour absolviert. Von der ersten Sekunde an war jeder Spieler bis in die Haarspitzen motiviert und der Funke sprang auf die zahlreichen Zuschauer über. Von Beginn an wurde ein Höllentempo vorgelegt und das von beiden Teams. Lok versuchte sofort das Ruder an sich zu reißen und legte eine 3:0-Vorsprung vor (3.). Die Gäste benötigten mehrere Minuten, um sich vom ersten Schock zu erholen. Durch Supertore von Tim Schulz, der leistungsmäßig den größten Sprung gemacht hat, „Granaten“ von Christian Ludwig, schlitzohrige Würfe von Mike Pfeiffer und sehenswerten Paraden von Robin Barth und Rene Menschner im Lok Tor führten die Gastgeber zur Halbzeit mit vier Toren. Dazwischen lagen haarige Szenen im Kampf um den Ball, Höchstleistungen im Abwehrverhalten, ausspielen des Gegners auf einem „Bierdeckel“ und ähnliche Aktionen, die die  Zuschauern zu Begeisterungsstürmen oder kleinen Wutausbrüchen trieben, je nach dem…Es wurde aber auch sehenswert Handball gespielt und auch das von beiden Mannschaften. Im Sonneberger Team agierten mehrere ehemalige Oberligaspieler, die der Lokabwehr das Leben schwer machten. Sehr beweglich und mit gekonnten Finten schafften sie es immer wieder bis durch zum Kreis erzielten den Treffer oder scheiterten  aber auch oft an den Lok-Torhütern, die beide einen sehr guten Tag erwischt hatten. Das einheimische Team hielt immer voll dagegen, führte die gesamte Spielzeit und hatte die besseren Wechselmöglichkeiten. Alle Wechselspieler fügten sich nahtlos ein. Es gab keinen Bruch im Spiel, auch nicht als Chr.Ludwig eine fragwürdige Zeitstrafe (40.Min) kassierte, die seine dritte war. Er konnte also seine Mitspieler nur noch von außen anfeuern. Die Mannschaft funktionierte auch weiter, als Tim Schulz Auszeiten benötigte, weil er öfters sehr hart attackiert wurde. Trainer Harald Demange hatte in der Vorbereitung ganze Arbeit geleistet. Am Dienstag absolvierte das Lok Team nochmal ein Trainingsspiel, in dem manches nicht gut lief. Dies war die beste Vorbereitung für das erste Punktspiel, da der Trainer in der Auswertung alle Fehler ansprechen konnte. Diese wurden ausgemerzt und die Mannschaft lieferte ein tolles Spiel ab. Die Gäste hatten sich mehr ausgerechnet. Das konnte man am Ende den enttäuschten Gesichtern entnehmen.

    Fazit des Trainers: die Mannschaft hat top gespielt, wir haben erreicht, was gewollt war, die Mannschaft hat alles umgesetzt, was am letzten Trainingstag (Do.) trainiert wurde, die mannschaftliche Geschlossenheit hat mit sehr gefallen, die Torhüterleistung von R.Barth sehr gut, Tim Schulz wird immer stärker.

    Statistik: Robin Barth, Rene Menschner  (Tor), Marcus Buchau,  Patrick Engelmann 4, Christian Oelke, Tino Reukauf  4, Philipp Kromski 1, Christian Ludwig 4, Mike Pfeiffer 7/3, Stefan Roßt 2, Thomas Weger , Tim Schulz 8, Jan Unger

    7m:  ESV  5/4   HV  7/2
    2 Min.:   ESV 5 + rK (3x2Min)   HV  4
    Schieri: L.Metzdorf / Pascal Teichmüller  Weimar/Ilmenau
    Zuschauer : 75